Haarausfall, nachlassende Haardichte und zunehmend feines Haar können unterschiedliche Ursachen haben. Bei Alpha Skin in Bonn-Bad Godesberg bieten wir moderne, individuell abgestimmte Behandlungskonzepte zur Unterstützung der Haargesundheit – auf Grundlage langjähriger ärztlicher Erfahrung.
Eines davon ist die PRP-Haartherapie mit Mikroinjektionstechnik. Dieser Artikel erklärt, wie sie funktioniert, für wen sie infrage kommt, wie eine Behandlung abläuft und was Sie realistisch erwarten können.
Was ist PRP?
Die PRP-Eigenbluttherapie (Platelet-Rich Plasma) nutzt körpereigenes, plättchenreiches Plasma, das aus einer kleinen Blutprobe gewonnen wird. Es enthält Wachstumsfaktoren, die an biologischen Regenerationsprozessen beteiligt sind. Weil das Plasma aus dem eigenen Blut stammt, wird es in der Regel gut vertragen.
Präzise PRP-Mikroinjektionstechnik
Mithilfe moderner Mikroinjektionstechnik wird PRP gezielt in die Kopfhaut eingebracht: mit sehr feinen Nadeln, in kleinen, gleichmäßigen Abständen und genau dort, wo das Haar dünner wird. So gelangt das Plasma in die Ebene, in der die Haarwurzeln liegen.
Studien deuten darauf hin, dass PRP insbesondere bei erblich bedingtem (androgenetischem) Haarausfall die Haardichte verbessern kann. Die Datenlage ist jedoch nicht einheitlich, und nicht jede Person spricht gleich gut an. Die individuellen Behandlungsergebnisse können variieren.
Für wen die PRP-Haartherapie infrage kommt
- Frauen und Männer mit erblich bedingtem Haarausfall, vor allem im frühen bis mittleren Stadium
- dünner werdendes Haar am Scheitel, an den Geheimratsecken oder am Oberkopf
- als Ergänzung zu Wirkstoffen, die auf die Kopfhaut aufgetragen werden
Weniger geeignet ist PRP bei Stellen, die schon lange kahl sind, weil dort kaum noch aktive Haarwurzeln vorhanden sind. Geht der Haarausfall auf Eisenmangel, eine Schilddrüsenerkrankung oder Medikamente zurück, wird zuerst die Ursache behandelt. Kreisrunder Haarausfall braucht meist eine andere Behandlung.
Ärztliche Haarsprechstunde: erst die Ursache, dann die Behandlung
Eine erfolgreiche Haartherapie beginnt mit der richtigen Diagnose. In unserer Haarsprechstunde beurteilen wir mögliche Ursachen des Haarausfalls und besprechen geeignete Behandlungsmöglichkeiten.
Dazu gehören ein ausführliches Gespräch über Verlauf, Vorerkrankungen, Medikamente und Haarausfall in der Familie sowie eine genaue Untersuchung von Kopfhaut und Haaren, oft mit Vergrößerung. Je nach Befund werden Blutwerte wie Eisenspeicher, Schilddrüsenwerte oder Vitamin D bestimmt.
So läuft eine PRP-Behandlung ab
- Blutentnahme: Aus der Armvene wird eine kleine Menge Blut entnommen, ähnlich wie bei einer Blutuntersuchung.
- Aufbereitung: In einer Zentrifuge wird das plättchenreiche Plasma von den übrigen Blutbestandteilen getrennt.
- Vorbereitung: Die Kopfhaut wird desinfiziert und auf Wunsch gekühlt.
- Mikroinjektion: Das Plasma wird mit feinen Nadeln gleichmäßig in die betroffenen Bereiche eingebracht.
Ein Termin dauert insgesamt meist 45 bis 60 Minuten. Danach können Sie Ihrem Alltag nachgehen.
Wie viele Sitzungen sinnvoll sind
PRP wirkt nicht über Nacht. Üblich sind drei bis vier Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen, danach je nach Verlauf eine Auffrischung ein- bis zweimal im Jahr. Weil Haare langsam wachsen, zeigt sich ein Effekt frühestens nach etwa drei Monaten; beurteilen lässt sich das Ergebnis meist nach sechs Monaten. Fotos zu Beginn helfen, den Verlauf sachlich zu vergleichen.
Individuelle Haarprogramme und ergänzende LED-Technologie
Abhängig von der Ursache des Haarausfalls entwickeln wir ein persönliches Therapiekonzept. Neben PRP können ausgewählte Kopfhautbehandlungen und eine ergänzende LED-Phototherapie berücksichtigt werden.
Dabei stehen eine sorgfältige ärztliche Beurteilung, die Auswahl geeigneter Verfahren und ein individuell abgestimmter Behandlungsplan im Mittelpunkt.
Nebenwirkungen
Nach der Behandlung sind Rötungen, ein Spannungs- oder Druckgefühl und kleine Blutergüsse an den Einstichstellen häufig. Die Kopfhaut kann ein bis zwei Tage empfindlich sein. Selten kommt es zu Entzündungen. Am Behandlungstag sollten Sie die Haare nicht waschen und auf Sport und Sauna verzichten.
Wann nicht behandelt wird
Nicht behandelt wird bei Blutgerinnungsstörungen, einem Mangel an Blutplättchen, akuten Infekten, Entzündungen der Kopfhaut sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Bei Krebserkrankungen und bei Einnahme blutverdünnender Medikamente klärt die Ärztin vorher, ob eine Behandlung infrage kommt.
Was Sie bei Alpha Skin erwartet
- langjährige ärztliche Erfahrung
- moderne PRP- und Mikroinjektionstechnik
- individuell abgestimmte Haarprogramme
- persönliche ärztliche Beratung und Betreuung
Häufige Fragen
Tut die Behandlung weh? Die Einstiche sind spürbar, mit Kühlung aber meist gut erträglich.
Ab wann sehe ich ein Ergebnis? Frühestens nach etwa drei Monaten, weil Haare langsam wachsen.
Kann ich danach die Haare färben? Warten Sie damit einige Tage, bis die Einstichstellen verheilt sind.
Hilft PRP auch bei Männern? Ja, PRP wird bei erblich bedingtem Haarausfall von Frauen und Männern eingesetzt.
Wie lange hält das Ergebnis? Erblich bedingter Haarausfall schreitet langsam weiter. Deshalb sind Auffrischungen ein- bis zweimal im Jahr üblich, um das Erreichte zu erhalten.
Kann ich direkt danach arbeiten? Ja. Die Kopfhaut kann leicht gerötet sein; das fällt unter den Haaren meist kaum auf.
Kosten und Termin
Eine PRP-Haarbehandlung beginnt bei Alpha Skin ab 150 € pro Sitzung; die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die Krankenkassen übernehmen sie in der Regel nicht. Mehr zu Ablauf und Preisen auf der Seite PRP-Therapie für Haut und Haare.
Einen Termin zur Haarsprechstunde können Sie online über die Seite Haarausfall-Sprechstunde buchen oder telefonisch unter 0177 3636986 vereinbaren. Alpha Skin – Ästhetische Medizin & Skincare, Theaterplatz 1b, Bonn-Bad Godesberg.
Welche Behandlung geeignet ist, wird im Rahmen der ärztlichen Beratung individuell entschieden. Behandlungsergebnisse sind nicht garantiert.