Dunkle Schatten unter den Augen lassen ein Gesicht schnell müde wirken – auch nach einer erholsamen Nacht. Häufig steckt eine ausgeprägte Tränenrinne dahinter. Viele fragen deshalb, ob sich Tränenrinne und Augenringe unterspritzen lassen. Die ehrliche Antwort: oft ja, aber nicht immer. Entscheidend ist, wodurch der Schatten entsteht.
Behandlung bei Alpha Skin: Tränenrinne unterspritzen in Bonn – Preis ab 199 € und Termin
Dieser Artikel erklärt die häufigsten Ursachen, wann eine Unterspritzung mit Hyaluronsäure sinnvoll ist, wann sie nichts bringt, wie sie abläuft und was sie kostet.
Was die Tränenrinne ist
Die Tränenrinne ist die Vertiefung, die vom inneren Augenwinkel schräg nach unten zur Wange verläuft. Mit den Jahren verliert das Gewebe dort an Fülle, und das Fettpolster der Wange sinkt etwas ab. Die Rinne wird tiefer und wirft einen Schatten, der wie ein dunkler Ring wirkt. Bei manchen ist sie schon in jungen Jahren angelegt.
Andere Ursachen von Augenringen
- Dünne Haut: Die Haut am Unterlid ist sehr dünn. Blutgefäße und Muskulatur scheinen bläulich oder violett durch.
- Pigment: Bräunliche Augenringe entstehen durch vermehrtes Pigment, oft familiär oder durch Sonne verstärkt.
- Schwellungen und Tränensäcke: Wassereinlagerungen oder vorgewölbtes Fettgewebe bilden Polster, unter denen ebenfalls ein Schatten liegt.
Auch Schlafmangel, Allergien, Rauchen und viel Salz können Augenringe verstärken. Welche Ursache bei Ihnen überwiegt, zeigt die Untersuchung bei gutem Licht.
Wann eine Unterspritzung helfen kann
Am besten geeignet ist der Schatten einer Tränenrinne. Eine weiche Hyaluronsäure füllt das fehlende Volumen am Übergang zur Wange auf. Die Rinne wird flacher, der Schatten kleiner, das Auge wirkt frischer. Meist wird dafür eine stumpfe Kanüle verwendet, die das Gewebe schont. Oft ist es sinnvoll, zusätzlich die Wange leicht zu stützen, weil dort ein Teil des Volumens fehlt.
Wann eine Unterspritzung nicht hilft
Bei bräunlichem Pigment füllt Hyaluronsäure nichts auf, was die Farbe verändert. Bei ausgeprägten Tränensäcken kann zusätzliches Volumen die Schwellung sogar betonen. Und bläulich durchscheinende Gefäße bleiben sichtbar, wenn die Haut sehr dünn ist. Botulinumtoxin („Botox“) hilft ebenfalls nicht gegen Augenringe; es wird an den Augen für Krähenfüße eingesetzt.
Andere Wege je nach Ursache
- Dünne, fahle Haut: Skinbooster verbessern die Hautqualität und können die Haut am Unterlid kräftiger wirken lassen.
- Feine Haut, erste Zeichen der Alterung: Die PRF-Augenbehandlung mit Eigenblut kann die Hautqualität um die Augen unterstützen; bei ausgeprägter Tränenrinne ersetzt sie keinen Filler.
- Pigment: Hier helfen eine genaue Abklärung, konsequenter Sonnenschutz und gezielte Pflege. Mehr in der Melasma- und Pigmentsprechstunde.
- Schwellungen: Allergien behandeln, ausreichend schlafen und abends weniger Salz helfen oft mehr als jede Spritze. Ausgeprägte Tränensäcke lassen sich nur operativ verkleinern.
So läuft die Behandlung ab
- Beratung und Untersuchung: Die Ärztin schaut sich die Region in Ruhe und bei verschiedenem Licht an und erklärt, was realistisch erreichbar ist.
- Vorbereitung: Die Haut wird desinfiziert; auf Wunsch wird gekühlt oder betäubt.
- Behandlung: Mit einer feinen Kanüle wird eine kleine Menge Hyaluronsäure eingebracht und vorsichtig verteilt. Das dauert meist 20 bis 30 Minuten.
- Kontrolle: Nach etwa zwei Wochen lässt sich beurteilen, ob eine kleine Korrektur sinnvoll ist.
Das Ergebnis ist sofort sichtbar und setzt sich nach dem Abklingen der Schwellung. In dieser Region hält es oft 9 bis 12 Monate, manchmal länger, weil sich unter dem Auge wenig bewegt.
Risiken und Nebenwirkungen
Häufig sind Schwellungen, Rötungen und kleine Blutergüsse, die meist innerhalb weniger Tage abklingen. Gelegentlich bleiben kleine Unebenheiten oder ein bläulicher Schimmer, wenn das Material zu oberflächlich liegt. Solche Ergebnisse lassen sich mit dem Enzym Hyaluronidase auflösen, mehr dazu unter Hylase.
Sehr selten kann ein Filler ein Blutgefäß verschließen. Plötzliche starke Schmerzen, eine weiße oder bläuliche Verfärbung der Haut oder Sehstörungen nach der Behandlung sind ein Notfall und gehören sofort in ärztliche Behandlung. Deshalb gehört die Unterspritzung der Tränenrinne in erfahrene ärztliche Hände.
Wann nicht behandelt wird
In Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht behandelt, ebenso bei Entzündungen oder Herpes im Behandlungsbereich. Bei ausgeprägten Tränensäcken oder sehr dünner, schlaffer Haut rät die Ärztin oft von einer Unterspritzung ab. Blutverdünnende Medikamente erhöhen das Risiko für Blutergüsse und sollten im Gespräch erwähnt werden.
Häufige Fragen
Tut das Unterspritzen weh? Mit Kühlung und dem Betäubungsmittel im Filler ist es meist gut erträglich. Viele spüren vor allem Druck.
Bin ich danach gesellschaftsfähig? Meist ja. Rechnen Sie aber mit leichten Schwellungen oder einem kleinen Bluterguss und planen Sie wichtige Termine nicht direkt danach.
Was, wenn mir das Ergebnis nicht gefällt? Hyaluronsäure kann mit Hyaluronidase aufgelöst werden. Das ist ein Vorteil gegenüber nicht auflösbaren Materialien.
Wie lange hält das Ergebnis? Unter dem Auge oft 9 bis 12 Monate, manchmal länger. Eine Auffrischung braucht meist weniger Material.
Ab welchem Alter ist das sinnvoll? Eine feste Grenze gibt es nicht. Eine angeborene Tränenrinne kann schon mit Mitte 20 stören, Volumenverlust zeigt sich eher ab 35.
Kann ich danach Make-up tragen? Am Behandlungstag besser nicht, ab dem Folgetag in der Regel schon.
Kosten
Die Behandlung der Tränenrinne beginnt bei Alpha Skin ab 199 €. Der Endpreis richtet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und nach der benötigten Menge. Ästhetische Behandlungen übernehmen die Krankenkassen in der Regel nicht. Ablauf, Preise und Termine finden Sie auf der Seite Tränenrinne behandeln. Ob Ihre Augenringe auf eine Unterspritzung ansprechen, klärt das Beratungsgespräch in der Praxis am Theaterplatz 1b in Bonn-Bad Godesberg.
Wichtiger medizinischer Hinweis
Die beschriebenen Informationen dienen der allgemeinen Aufklärung und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung, Untersuchung oder Aufklärung. Ob eine Behandlung geeignet ist, hängt von Hauttyp, Ausgangsbefund, Vorerkrankungen, Medikamenten und individuellen Zielen ab.
Wirkung, Haltbarkeit, Verträglichkeit und mögliche Nebenwirkungen können individuell unterschiedlich ausfallen. Konkrete Ergebnisse oder ein bestimmter zeitlicher Verlauf können nicht garantiert werden.